OP-Management: Störfälle durchgespielt

Prozesse optimieren im OP

Klinik: Großstädtisches Krankenhaus der Zentralversorgung in freigemeinnütziger Trägerschaft, wirtschaftlich sehr gesund.

Situation & Problem: Mehrere Chefarzt-Bereiche konkurrieren um die vorhanden OP-Saal-Kapazitäten. OP-Pläne für den kommenden Tag sind vor OP-Beginn am nächsten Morgen schon wieder überholt. Dazu kommt, dass die aktuelle Planung immer wieder durch unvorhergesehene Ereignisse außer Tritt gebracht wird. Die Folge: nicht nur Leerlauf und Mehraufwand, sondern auch Unzufriedenheit bei Patienten und Klinikpersonal.

Lösung: Bevor mit ablauforganisatorischen Maßnahmen Abhilfe geschaffen werden kann, muss erstmal transparent werden, wo es eigentlich hakt. Dazu eignen sich Simulationen im Planspiel in Kombination mit einer Excel-basierten OP-Planung, die dem tatsächlichen, sehr dynamischen Geschehen nahekommen und die Komplexität der Situation erlebbar machen. Teilnehmer sind möglichst alle, vom Chefarzt bis zur Verwaltung. Im Verlauf des Planspiels sieht jeder, was passiert. Mit getauschten Rollen lässt sich die Situation der Kollegin oder des Kollegen besser nachempfinden. Im Gespräch untereinander wir bald klar, was womöglich schiefläuft.

Ergebnis: Ein neuer Blick auf die eigene Situation und das gesamte „System OP-Management“ mit seinen Abhängigkeiten. Erkenntnis wesentlicher Probleme und Ursachen, verbunden mit einer höheren Bereitschaft, Veränderungen anzugehen. Inzwischen wurde das OP-Management der Klinik sehr erfolgreich weiterentwickelt.